Wundversorgung mit dem Glycerin-Effekt

Durch die physikalische Wirkweise des Glycerins können sowohl trockene als auch feuchte Wunden mit der gleichen Wundauflage versorgt werden. Bei infizierten Wunden bewirkt GLYCOcell® eine signifikante Keimminimierung ohne Einsatz von Silber oder Antibiotika bereits innerhalb der ersten 24 Anwendungsstunden. Gleichzeitig wird im Wundbereich ein Status erreicht, der als bakteriostatisch und fungistatisch attestiert werden kann.

Wundexsudat wird von der speziellen Gelmatrix aufgenommen, im Zellkern eingeschlossen und gleichzeitig wird eine kleine Menge Glycerin an die Wunde abgegeben. Es entsteht ein ideal feuchtes Wundmilleu ohne Nährboden für weitere Keimbesiedlung. Wundauflage und Wunde verkleben nicht miteinander, so dass erstes Granulationsgewebe beim schmerzfreien Verbandwechsel unbeschädigt bleibt. Der besonders lange Verbandwechselintervall von bis zu sieben Tagen unterstützt den Heilungsprozess entscheidend. Die ständige Kontrolle des Wundstatus ist durch die semitransparente Eigenschaft des Glycerin-Gels ohne Weiteres möglich.

Die vorteilhafte Kombination von antimikrobieller Wirkung, Aufnahmefähigkeit, Feuchtigkeitsregulierung, langem Wechselintervall und Transparenz schafft die optimale Voraussetzung für eine effiziente Wundbehandlung.

Fig. 1: Das Gel-Kissen gibt Glycerin an die Wunde ab.
Fig. 1: Das Gel-Kissen gibt Glycerin an die Wunde ab.
Fig. 2: Wundexsudat wird sicher im kompakten Gel-Kern eingeschlossen. Das Gel-Kissen verklebt nicht mit der Wunde.
Fig. 2: Wundexsudat wird sicher im kompakten Gel-Kern eingeschlossen. Das Gel-Kissen verklebt nicht mit der Wunde.

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